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Aufruf an die Öffentlichkeit!

 

Wir Einwohner der Ortsteile Neuendorf, Neu Roggentin, Roggentin sowie Rostock Broderstorf und Kassebohm, leiden seit vielen Jahren unter dem ständig steigenden Verkehrsaufkommen auf der Bundesstraße 110 und der BAB A19. Der Lärm macht uns krank!!

Um endlich etwas in Gang zu setzen, hat sich die Bürgerinitiative Pro Lärmschutz gegründet und an die zuständigen Ämter in Stadt, Land und Kommune mit einer Reihe von Vorschlägen gewandt.

Inzwischen kam es zu einer Reihe von Treffen mit den Amtsvertretern. Als Folge wurden aktuelle Verkehrszählungen durchgeführt. Die Zählungen belegen ein stetiges Wachstum der Verkehrsströme. Bei 16.600 Fahrzeugen täglich wird in Neu Roggentin nachts ein Lärmpegel von 63 dB erreicht und damit der Grenzwert für Wohngebiete überschritten. Für die Zukunft wird ein weiteres Verkehrswachstum prognostiziert!

Das Verkehrswachstum führt zu einem Steigen der CO2 - Werte, erhöhten Staubpartikel-Immissionen und ohrenbetäubendem Lärm. Der Verkehrslärm beeinträchtigt die Lebensqualität , verhindert die Konzentration und Kommunikation, erhöht Stress und stört den Schlaf. Die Lebensqualitaet der Bürger in unserer Gemeinde ist von einem Normalmaß weit entfernt. Erschütterungen in unseren Häusern führen zu Rissbildungen, Häuser an der Strasse sind nahezu unverkäuflich, was bereits zu Leerständen und einer Abwanderung aus dem Ort geführt hat.

Während die Gemeindevertretung des Amts Carbäk unser Anliegen unterstützt, waren die Rückmeldungen aus den Straßenbauämtern niederschmetternd. Alle Vorschläge und Argumente durch die Bürger wurden ohne Gegenvorschläge abgelehnt. Die Amtsvertreter sind den Bürgern nicht einen Millimeter entgegen gekommen! Außer einem tiefen Mitgefühl war nichts zu bekommen.

Die Bürgerinitiative will und kann die Haltung der Ämter nicht akzeptieren. Es ist allerhoechste Zeit zu handeln und hier gegenzusteuern!



 
 
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