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An die Gemeindevertreter vom Amt Carbäk
Antrag auf Verkehrsberuhigung Ortsdurchfahrt Neu Roggentin
Sehr geehrte Gemeindevertreter,
am 01.09.09 kam es im Amt Carbäck zu einem gemeinsamen Treffen der Bürgermeister der Gemeinden Roggentin und Broderstorf, dem Landesamt für Straßenbau, dem Ordnungs-und Straßenverkehrsamt des Landkreises Bad Doberan und der Bürgerinitiative pro Lärm.
Hier wurden aktuelle Verkehrszählungen und Berechnungen bekannt gegeben.
Die aktuellen Zahlen (siehe /1/) zeigen, dass wir mit täglich 16.600 Ortsdurchfahrten in Neu Roggentin heute schon die Zahlen erreichen, die erst für 2015 im Schallimmisionsplan (siehe /2/) prognostiziert wurden!
Neu Roggentin ist als allgemeines Wohngebiet eingestuft. Die auf Basis dieser Zählungen errechneten Immisionspegel, betragen in Neu Roggentin am Tag 68 dB (Grenzwert ist 70dB) und in der Nacht sogar 62 dB (Grenzwert ist 60dB). Hier wird der Grenzwert im allgemeinen Wohngebiet um 2dB überschritten!!!
Also hier ist akuter Handlungsbedarf!
Wir bitten Sie als Gemeindevertreter in der Gemeindevertretersitzung unseren Antrag auf Verkehrsberuhigung aufzunehmen. Ergreifen sie bitte alle notwendigen und möglichen Maßnahmen, damit die Lärmbelastung für die Einwohner unserer Gemeinde nachhaltig gesenkt wird.
Folgende Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung schlagen wir vor:
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Durchfahrverbot für LKW und Schwertransporte
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Geschwindigkeitsreduzierung
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Ausbau der vorhandenen Straße – Globusring zur Ortsumgehung
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Geschwindigkeitsreduzierung auf der BAB 19 von 130 km/h auf 80 bzw.100 km/h
Als erster Schritt sollte eine Prüfung bei den zuständigen Ämtern erfolgen.
Weiterhin möchten wir an das versprochene Schreiben des Bürgermeisters an den Bundesverkehrsminister erinnern, welches in der Gemeindevertretersitzung in Aussicht gestellt wurde und schon lange überfällig ist.
Bürgerinitiative Pro Lärmschutz
Neu Roggentin, den 20.01.1
Quellen
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/1/
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Zählung des Landesamts für Straßenbau und Verkehr M-V. Vorgestellt auf der Besprechung vom 1.9.2009 im Amt Carbäk.
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/2/
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Schallimmissionsplan Amt Carbäk von 2004, erstellt vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V
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